Unfall und Schäden an Feuerwehrfahrzeugen

Gutachten für Feuerwehren nach DIN 14502 & 1846

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Lesen Sie hier, warum das Schadengutachten so komplex ist…

Unfälle in der Vergangenheit, insbesondere bei Fahrzeugen wie der Tanklöschfahrzeug – Gruppe  (TLF), Hifslöschfahrzeug – Gruppe und der Gruppe der Gerätewagen (GW) bringen erhebliche Probleme mit sich. Auch bereits bei geringen Geschwindigkeiten. Alle Fahrzeuggruppen der Feuerwehr führen Sonder- bzw. Zusatzausstattung, Werkzeuge und Schutzausrüstung mit sich. Bei der Gruppe der Löschfahrzeuge sind es die Tanks mit den darin enthaltenen Löschmittel die herausragen.

 Diese haben ein Fassungsvermögen von weit über 2000 Litern. Im Vergleich zum klassischen (alten) TLF mit Staffelpersonal sind diese LFs nun mit deutlich erweiterten Ladungen, beweglichen Rollen und geräumigen Gruppenfächern ausgestattet. Die zusätzlichen Lade- und Demontagehilfsmittel zum Ausfahren von Leitern, Dachboxen, Lichtmasten und sogar Wassermonitoren auf dem Dach erhöhen den Schwerpunkt enorm. Heutige Fahrzeuge sind deutlich größer, schwerer und vor allem höher!
Der Krafteinfluss auf die Karosserie, der Federung und Verschleißbauteile sind erheblich.

Tanklöschfahrzeug voll ausgestattet
Schwere Geräte & Maschinen für den Ernstfall
Eine Vielzahl von Werkzeugen und Mitgeführten Instrumenten.
Schwere Pumpenanlagen und große Löschmitteltanks.

Aus Haftungsgründen müssen Produkte und Fahrzeuge, die den DIN EN-Normen entsprechen, geprüft und bewertet werden. Einen Schadenprozess in Ihrem Fuhrpark zu erstellen, kann Ihre tägliche Arbeit nach einem Unfall vereinfachen.

Wir werden mit Ihnen zusammenarbeiten, um einen Schadenprozess gemeinsam auf Ihre Anforderungen zu entwickeln, maßgeschneidert für Ihre Feuerwache. Stellen Sie die Weichen für einen sanften Weg ein.

  • Wer kann das Fahrzeug reparieren?
  • Versteht die Werkstatt die Gesetze, Normen und Servicevorschriften?
  • Wo stehen diese Informationen in der Rechnung?

Diese Fragen können wir Ihnen beantworten. Unser Schadengutachten erfüllt die Anforderungen von DIN EN-Normen, Fahrzeugherstellern und Aufbauherstellern.

Unfallcheckliste für Fahrzeuge der Feuerwehr
Die Schadenaufnahme erfolgt  durch den Kfz-Sachverständigenund beinhaltet immer die Durchführung der Inventarisierung des Fahrzeugs. Die Schadenaufnahme kann dann gerne bis zu 3 Stunden und mehr in Anspruch nehmen. Dazu gehört zwigend die Aufnahme des Inneraums sowie der mitgeführten Ausrüstungsgegenstände (PSA), Werkzeuge und Maschinen (Typenschild und Seriennummer). Unter Anwendung und Vorgaben:
  • des Fahrzeugherstellers
  • des Aufbauherstellers (Aufbauarten)
  • Normen und Gesetze (DIN EN 1846, DIN EN 14502)
  • DGUV 49, 70 und Dienstvorschriften (FwDV)
  • Erlasse
  • Verordnungen & Bereichspläne 
Komplexes Spezialwissen, Fachexpertise und nützliche Erfahrung aus der Praxis sind die Anforderugen an den Kfz-Sachverständigen. Kontaktieren Sie uns.
Einfache gelagerte Unfallgutachten? Ausgeschlossen!

Viele Feuerwehren überschreiten die geltende DIN-Gewichtsgrenze von 16,0 Tonnen.

Besonders nachteilig, wie bereits erwähnt für Fahrzeuge mit großen Löschwassertanks aber auch für Fahrzeuge mit zusätzlicher Heckbeladung, Je nach Aufbau und Lage des Löschmittelbehälters. Fahrzeugüberladung, ungünstige Gewichtsverteilung auf Vorder- und / oder Hinterachse, hoher Schwerpunkt.  Der große hintere Überhang führt dazu, dass das Fahrzeug in Kurven dreht und beim Geradeausfahren auf Unebenheiten stark zu vibrieren anfängt.

Ein Fahrzeug mit angetriebener Vorderachse hat z.B. einen deutlich größeren Wendekreis als eine nicht angetriebene Vorderachse.

Sonderfahrzeuge & Einsatzfahreuge der Feuerwehr.

Der Einfluss von Fahrmodus und Radführung sowie die Vor- und Nachteile des Allradantriebs.

Vorteile

  • Bessere Traktion auf glatten oder unebenen Straßen
  • Höhere Bodenfreiheit

Nachteile:

  • Höherer Schwerpunkt, (erhöhtes Kippmoment des Fahrzeugs)
  • Größerer Wendekreis
  • Größere Maximalhöhe des Fahrzeugs
  • Höheres Eigengewicht (Verlust von Gewichtsreserven) 
  • Höhere Anschaffungs- und Wartungskosten

Da  zur nicht polizeilichen Gefahrenabwehr sowie in der Not- und Eilsutation jede Sekunde zählt, werden Allradfahrzeuge zwingend benötigt, was es zu einem strategischen Thema für die Fahrzeugplanung macht.

Weitere wichtige Themen und Aspekte. Diese Punkte müssen in der Begutachtung von Sonderfahrzeugen bzw. Einsatzfahrzeugen der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr unbedingt vom Kfz-Sachverstäsnigen erfasst werden:

  • Funk und Kommuninaktion (FwDV 800 / 810)
  • VDE-Prüfung nach DGUV 3
  • Arbeitsschutz nach DGUV 49
  • DIN DIN EN 1846, DIN EN 14502
  • weitere zu prüfende Arbeitsmittel (nur geprüfte Arbeitsmittel dürfen von Einsatzkräften verwendet werden)