Verbringungskosten

„Verbringungskosten fallen immer dann an, wenn zentral gelegene (Kundennähe) Werkstätten aus Umweltschutzgründen keine Lackiererei vorhalten. Es ist deutlich aufgezeigt, dass selbst bei fiktiver Abrechnung Verbringungskosten zu erstatten sind.

Wo der Aufwand entsteht, ist nach der Auffassung nicht entscheidend. Denn der Aufwand für die Lackierung als solcher entsteht ja auch nicht bei der Werkstatt, sondern bei einem Subunternehmer. Einen Subunternehmer zu beauftragen ist ligitim und nicht zu beanstanden. Die Werkstatt berechent auch die Lackierkosten, da im Außenverhältnis zum Kunden die Lackierung durch die Werkstatt erledigt wird. Das sich die Werkstatt eines Subunternehmers bedient, spielt dabei keine Rolle. Also darf die Werkstatt auch den Verbringungsaufwand abrechnen. Es ist sachlich auch nicht richtig, dass der Lackierer das Fahrzeug kostenlos abholt.“